Welche Vor- und Nachteile hat eine externe Nachfolgeregelung?

«Früher» war klar: Ein Unternehmen wird familienintern weitergeführt! Kinder erlernten, wie selbstverständlich, die Berufe ihrer Eltern, mit dem einen Ziel vor Augen, den elterlichen Betrieb zu übernehmen.

Heutzutage sieht die Lage anders aus. Tatsächlich sind etwa 60 % aller Nachfolgeregelungen familienextern gehandhabt. Ausserdem bleiben Unternehmen nicht mehr für ganze Generationen in einer Hand – sie werden schneller verkauft. Die Welt wird immer komplexer, auch bei kleinen KMUs, und es verwundert nicht, dass die Anforderungen an die Fähigkeiten, ein KMU zu führen, immer grösser werden. Der aufrichtige, fleissige und genügsame Handwerker, welcher das Unternehmen mit Stolz und grossem Einsatz führt, genügt den heutigen Anforderungen der Kunden nicht mehr. Die Kunden wollen digital «abgeholt» werden. Eine Webseite mit Interaktionsmöglichkeiten ist die minimalste Anforderung. Immer öfter muss das KMU auch digitale Lösungen anbieten: Sei es die Erfassung der Stunden und des Materials oder Kunden, die gerne um Mitternacht mit Ihnen Kontakt aufnehmen möchten oder lieber schreiben als telefonieren. Wenn dann der Patron sein E-Mail-Postfach nur einmal in der Woche liest, hat man schon verloren.

Was wollen und können die Nachfolger?

Sind die Kinder diesen Anforderungen nicht gewachsen oder wollen Sie ganz einfach einen anderen Beruf erlernen, gibt es keine andere Möglichkeit als die, das Unternehmen zu verkaufen oder eine externe Nachfolge zu finden. Diese Lösung ist nicht «besser» oder «schlechter», sie ist einfach anders und muss auch entsprechend vorbereitet und kommuniziert werden.

In vielen Fällen geht dem externen Verkauf der Firma zuerst ein Führungswechsel voraus. Dabei wird der neue Käufer als CEO angestellt, damit er das Geschäft kennenlernt. So gibt es auf beiden Seiten eine Win-win-Situation, da der neue CEO aus einer ganz anderen Branche sein kann. Gerade die IT und die Digitalisierung ist komplex und immer anspruchsvoller. Dabei kann der neue CEO zum Beispiel aus der Informatikbranche kommen und gleich sein Know-how und seine Erfahrungen einbringen.

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Mit welchen Steuern habe ich zu rechnen?

Beim Verkauf einer Firma können für die Verkaufspartei Steuern unterschiedlicher Art anfallen. Ausschlaggebend für die genauen Steuerfolgen ist vor allem die Rechtsform der Firma, beziehungsweise die Verkaufsform («Asset Deal» versus «Share Deal»), die sich daraus ergibt. Daneben können aber auch auf den ersten Blick kleine Details von grosser Bedeutung sein.

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Welche Fehler können bei der Bewertung meines Unternehmens passieren?

Grundsätzlich entspricht der Wert eines Gutes der aufsummierten Aufwände. An diesem Gedankengang ist auch grundsätzlich nichts falsch, denn schliesslich ist ein Unternehmen ein wirtschaftlich handelbares Gut. Daraus folgt, dass, wie bei der Preisfestlegung eines Produkts oder einer Dienstleistung, der Preis gemäss den aufgewendeten Kosten plus einer Prämie definiert wird, um langfristig am Markt zu überleben.

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